Jahresbericht

 

Jahresbericht des Präsidenten 1999 / 2000

(leicht gekürtzt)

Jahresverlauf

Anfangs Juni waren wir einmal mehr zum jährlichen Tagliatelle-Essen bei Betty Jeanneret eingeladen. Rocco Manfredi sorgte mit seinen feinen, selbstgemachten, frischen Tagliatelle für volle Mägen, und Hans Keller mit seinen humoristischen Einlagen für gute Laune. Es gab ein herrliches Dessertbuffet, was das gemütliche Beisammensein noch verstüsste. Unserem Hobbykoch Rocco Manfredi ein herzliches Dankeschön sowie den Kuchenbäckerinnen und allen, die mitgeholfen haben. Ein grosses Dankeschön unserer Gastgeberin Betty Jeanneret für das Organisieren dieses gemütlichen Abends und wir freuen uns jetzt schon auf den nächsten Tagliatelle-Abend.

Am 27.8.1999 bis 29.8.1999 fand das Ustermer- Stadtfest statt, an dem auch die FBU sich zum Ziel machte mitzumachen. Unter der Leitung von Leo Fehr wurde ein OK-Team gebildet. So wurde ein Theatercafé eingerichtet. Einige Requisiten wurden aus dem Lager geholt und aufgestellt, sodass am Schluss eine originelle Mischung aus Salon, Bauernstube und Parisercafé stand. Unser grosses Angebot an Getränken, Theatercafés, Patisserie usw. waren sehr gefragt. So kam es, dass unser Theatercafé gut besucht wurde. Zur Unterhaltung wurde ein zusammengeschnittenes Video gezeigt, das verschiedene Szenen und Pointen aus unserem reichhaltigen Bühnenleben zeigte. Für die FBU ein erfolgreiches Wochenende, an dem man auch die Gelegenheit nutzen konnte, Theaterinteressierte über unser Vereinsleben zu informieren. Es reichte sogar noch für einen Zustupf in die Vereinskasse dank dem grossen Einsatz aller Mitwirkenden. Leo Fehr und seinem OK-Team sowie allen Helferinnen und Helfer ein grosses Dankeschön für diesen tollen Einsatz!!

Weiter ging es mit dem Januarhöck, der neu im Oktober stattfindet. Organisiert wurde dieser von Anne Matthey und Carlo Stadlin. So traf man sich am 29. Oktober 1999 um 20 Uhr in der Waldhütte Geeren. Vor der Hütte brannte ein grosses Feuer, und zum Auftakt gab es einen reichhaltigen Apéro. Die rund 40 Frauen und Männer wurden dann mit einem Fondue Chinoise überrascht, das von allen grossen Zuspruch fand. Unser Gründungs- und Ehrenmitglied, Kari Bürkli, gab noch ein paar Kostproben seiner heiteren Dichtkunst, was den Abend perfekt machte. Carlo, Marianne, Anne, Stefan, Karin und allen, die mitgeholfen haben, ein grosses Dankeschön.

Frühjahrsaufführung 2000

Nachdem letztes Jahr ein Stück unter der Leitung von Profiregisseur Albi Brunner inszeniert wurde, nahm dieses Jahr wieder unser Regisseur Andre Keller das Zepter in die Hand. Gespielt wurde das heitere Stück "Otello darf nicht platzen". Dieses Jahr sollte es einmal anders sein. André Keller hatte es sich zum Ziel gesetzt, das Stück mit einer musikalischen Begleitung aufzuführen. Nebst den 8 Spielern wurde noch ein Chor zusammengestellt mit Sängerinnen und Sängern aus unserem Verein und einem externen Tenor Andrea Sconamiglio. Unter der Leitung von Lea Kyburz wurden diverse bekannte Stücke von Verdi einstudiert. So fanden intensive Proben statt, bei denen die Spieler und der Chor zusammen viele Stunden übten.. Anfangs war man etwas skeptisch ob das wohl hinhauen würde. Doch im Verlaufe der Proben zeigte es sich immer mehr, dass dies eine gute Sache wird. Unsere Regieassistentin Heidi Hofmann hatte alle Hände voll zu tun, und stand uns tatkräftig während der ganzen Probezeit bei. Für ihren unermüdlichen Einsatz und die gute Verpflegung möchte ich Heidi ganz herzlich danken. Unterstützt wurde sie von Rouven Eisenhut der neu in unserem Verein mitwirkt und sich als Techniker auszeichnete. Am 30.März 2000 war es soweit, die Première stand vor der Tür. Wie üblich waren alle nervös und aufgeregt. Gespannt, wie das Stück wohl beim Publikum ankommt, spielten und sangen wir uns über die Bühne.

Es war ein Riesenerfolg. Die Aufführungen mit der Begleitung des Chors fanden grossen Anklang, was mit viel Applaus und Begeisterung von den Zuschauern verdankt wurde. Nach den Aufführungen traf man sich in der Theaterbeiz, die unter der Leitung von Edith Jeanneret geführt wurde. Gut organisiert zusammen mit dem Wagerenhof und allen Helfern lief auch dort alles reibungslos. Komplimente bekam auch Andre Keller mit seinem Spezialdrink, den man unter dem Namen Otello bestellen konnte.

Am 16.April war wieder Abräumen angesagt. Dank der grossen Anzahl Helfern hatten wir alles schnell verräumt. Am Abend trafen sich alle zum Abschlussessen im Restaurant Krone, Faichrüti, wo ein feines Essen serviert wurde, und die Theaterzeit bei gemütlichem Beisammensein sein Ende fand.. Verwöhnt wurden wir wieder von Rosy Keller mit Toilettenartikeln, wo sich jeder etwas aussuchen durfte. Ein herzliches Dankeschön an Rosy Keller für diese noble Geste.

Es war eine sehr schöne und intensive Probe- und Aufführungszeit mit Hochs und Tiefs. Wieder einmal mehr haben wir es geschafft, miteinander etwas auf die Beine zu stellen, was von allen Toleranz und Geduld erforderte. Wenn wir alle weiterhin motiviert und gewillt sind, wird uns dies auch beim nächsten Mal gelingen. Allen die mitgeholfen haben, hinter, vor, neben und auf der Bühne, ein herzliches Dankeschön!!!!!!

Die FBU hat eine eigene Homepage, die sehr schön gestaltet ist und rege benutzt wird. ich möchte bei dieser Gelegenheit Dani Jeanneret danken, der sich sehr intensiv darum kümmert und dafür sorgt, diese auf dem aktuellen Stand zu halten, was mit viel Zeit verbunden ist. Dankeschön!!

Wir haben eine spannende und intensive Zeit hinter uns. Sind wir gespannt, was noch alles vor uns liegt und kommen mag. Wir bewegen uns in einer schnelllebigen Zeit, was von allen Flexibilität, Geduld, Motivation und Einsatz erfordert. Arbeiten wir weiter an unserem Ziel, unseren Zuschauern weiterhin gutes Theater zu präsentieren. Seien wir offen für Neues und freuen uns als Theatermenschen kreativ zu sein. So wünsche ich uns allen eine schöne Zeit, viel Spass und Erfolg für die neue Saison, ein Toi, Toi, Toi und gutes Gelingen.

Fehraltorf im Mai 2000

Eure Präsidentin Michèle Künzle

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