Jahresbericht

 

Jahresbericht des Präsidenten 2005 / 2006

15 Tage fehlen mir noch, dann bin ich ein Jahr FBU Präsident. Was hatte ich in diesem 1 .Jahr alles für Eindrücke gewonnen, was hatte ich erlebt? Alle Gefühle musste und konnte ich durchlaufen, von der schlaflosen Nacht, bis hin zum hohen Glücksgefühl, doch noch irgendwie alles geschafft und erreicht zu haben.

Eines kann ich ganz klar sagen, dass Euer Präsident nur so gut ist, wie jedes einzelne von Euch ist. Denen möchte ich meinen ganz besonderen Dank aussprechen, die sich voll engagieren für die FBU und sich der Mitverantwortung mir gegenüber und dem Verein stellen.

Ende Mai konnten wir mit den Proben für unsere Herbstaufführung beginnen. Eine Kommödie von Ray Coony,  alles uf Chrankeschiin, war Unsere grosse Herausforderung.

Eine kleinere Reisegruppe machte sich am 4./5.Juni auf den Weg ins Berneroberland. Die Wege der Besuchsorte lagen tausende von Jahren auseinander. Der eine Besuch galt dem unheimlichen, unerklärlichem Mysterypark. Der andere, dem Ballenberg mit seinen Geissen, Kühen, Trachtengruppen und Jodelgessängen.

Der 6.August war der Hochzeitstag von Gabriela Schoeb und Peter Freitag. Die beiden führten die musikalische Leitung unserer Musicals. Wir von der FBU überreichten Jhnen ein Geschenk. Zur Feierlichkeit in der Kirche Matt in Glarus und zum anschliessendem Festschmaus, bei der natürlich die Glarnerpastete nicht fehlen durfte, war eine Delegation unsererseits dabei.

Die Stadt Uster führte am 27.August einen Willkommenstag durch. Unter Anderem konnten sich alle Vereine an einem Stand über ihr Wirken vorstellen. Wir nützten diese Gelegenheit und übten uns fleissig in der Kommunikation mit den Neuzuzügern.

Der aufregenste Tag war der Donnerstag, der 27. Oktober, der Tag unserer Premiere. 7 Spielerinnen und 5 Spieler mussten an diesem Abend alles geben. Unser Regieteam, Franca Basoli und Jan von Rennenkampf waren jetzt nur noch zum Geniessen hier und zum Früchte ernten ihrer ausdauernder Probenarbeit. Eine presente Leistung erbrachte auch unser Techniker Hanspeter Sigg. Er hatte an diesem Abend alle Hände voll zu tun, denn ausgerechnet an diesem Abend wollte und wollte die Eröffnungsmusik nicht erklingen.

Nach 13 Aufführungen war Derniere .Wir erlebten eine lustige von Erfolg beflügelter Zeit und einem dankbarem begeistertem Publikum. Mit einem lachendem und einem weinenden Auge nahmen wir Abschied von unserem Chrankeschinn. Besonders Jenny Peyer war sicher nicht unglücklich dieses Abenteuer überstanden zu haben. Unglücklicherweise war sie, während den Probearbeiten, mit dem grossen Zeh unter den Fuss ihres Partners geraten. Dem Partner passierte nichts, der grosse Zeh hingegen hielt der Belastung nicht stand, er brach.

Unsere Begeisterung für den Chrankeschinn war so gross, dass wir uns für eine weitere Aufführung in Sulzbach, anlässlich des 20-Jährigen Quartierfestes engagierten. Es sollte nicht so weit kommen. Francesco Cairati verletzte sich bei einem Treppensturz so schwer, dass es die Probenarbeiten und die Aufführung verunmöglichte.

Mit grossem Fleiss wurde während den 13 Aufführungen des Chrankeschinns in der Caffeteria des Wagerenhofes gearbeitet. Diese Hintergrundmannschaft hat nicht den grossen Applaus wie wir Spieler. Wir alle schätzen eure Arbeit sehr hoch ein. Eure Präsenzzeit dauert von Abends 18.00 Uhr bis morgens 1.00 Uhr oder noch später. Für diesen grossen Einsatz, möchte ich ein ganz grosses Dankeschön an Euch alle ausrichten.

Während unsere Köpfe voll mit der diesjährigen Produktion beschäftigt waren, bildete sich eine Werbegruppe und plante voraus, für unser Musical, May Fair Lady. Für die Kostümierung und den Bühnenbau, die wir mit Stiftung Arbeitsgestaltung gemeinsam ausführen möchten, stellten wir die ersten Kontakte im November her.

Jm Januar bis März stand bei einigen Mitgliedern der Umzugstermin Jhrer Wohnungen fest. Die FBU1er sind wackere Zügelmannen und Frauen, sie halfen sich wie immer gegenseitig aus.

Am 1 .März verstarb unsers langjähriges Mitglied, Esther Bartholdi, die Frau von Walter. Einige Mitglieder von uns nahmen an der Abdankungsfeiei und am anschliessendem Leidmahl teil. Dir Walti wünschen wir viel Kraft beim Verarbeiten dieses grossen Verlustes.

Ein kleiner Marksteine im neuen Jahr war der 14 .Januar der erste Treff für May Fair Lady. Ein grosser Markstein für mich begann im März, meine Pensionierung, 60 Jahre jung.

Am 24.und3 1. März wurde die Drehbühne von ihrem Lager nach der Frike in Mönchaltorf transportiert und aufgestellt. Dort laufen auch unsere Prober für May Fair Lady. 10 Mann der verschiedensten Länder der Stiftung Arbeitsgestaltung waren bei diesen Arbeiten vor Ort.

Mit der Leseprobe vom 6. Mai für das Musical, schliesse ich das vergangene Vereinsjahr ab.

Danke möchte ich allen, die immer wieder in irgendeiner Weise, unsere FBU unterstützen.

Euer Präsident
Werner Stalder

 

 

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