Jahresbericht

 

Jahresbericht des Präsidenten 2007 / 2008

Ohne Stress begannen wir im Frühjahr 2007 mit den Proben für das Herbststück " lang lebe Ned Devin". Die Hektik der May Fair Lady war noch nicht vergessen und wir wollten alles geruhsam angehen. Auch die Werbung nahm Isabella Loudar mit ihrem Team frühzeitig in die Hände.

Im Juli mietete sich eine FBUler Gruppe einen Kleinbus um nach Andermatt zu fahren. Frohgemut und voller Erwartungen stiegen alle in das Gefährt ein. Doch kaum gestartet fing Max Bürki, unser Fahrer, zu wettern an mit diesem "Schrott" von Fahrzeug. Max sollte mit seiner Schimpftriade Recht behalten, dieses Auto brachte uns nur einige hundert Meter weit und blieb dann endgültig stehen. Es blieb uns nichts anderes übrig als mit den einigen privaten Autos unser Ziel zu erreichen. Das Freilichtspiel die "die Gotthardbahn" begeisterte uns alle sehr und der Frust vom Hinweg war schnell in Vergessenheit geraten.

Gleichen Monats lösten Heidi Hofmann und ich den Gutschein für eine Übernachtung ein, den
wir von der FBU für besondere Anerkennung der May Fair Lady Aufführung geschenkt bekamen. Das besondere war das stromlose Hotel im Gasterntal, Berner Oberland. Mit Kerzenlicht zu Abend essen und ins Bett gehen hiess es dort. Bei diesem Gedanken pochte mein Männerherz schon wieder einen Schlag schneller. Vielen Dank der FBU für das grosszügige Weekend. Apropos zügig, durch die holzigen Aussenwände zog es tatsächlich zügig.

Der 4. August bleibt Barbara Schoch für immer und ewig in Erinnerung. Von diesem Tage an
wird sie nun Schoch - Gübeli heissen. An diesem Hochzeitsfest in der Bäretswiler Kirche waren
wir mit einer Gruppe Zeugen dieser Trauung. In Absprache mit Herrn Pfarrer Heisse sangen wir
vor dem Ja-Wort des Paares einen Ausschnitt, aus dem Musical "May Fair Lady", das berühmt
beliebte"Hei hüt am morge han ich hochsig". Das nützte Barbara, um ja sagen zu können und darum gratulieren wir dem frisch vermählten Paar ganz herzlich.

Fremd gehen ist im Normalfall unanständig. Trotzdem nützte ich die Gelegenheit, einmal bei
einem Freilichtspiel mitzuwirken. Das Freilichttheater Illnau liess die Streiche der Schildbürger
aufleben. Ich verkörperte die Figur eines schlauen Bauers und konnte so hinter die Kulissen blicken und neue Erfahrungen sammeln.

Ab und zu rollen bei der FBU die Kugeln, ist mir lieber als die Köpfe. Boccia hiessen die Kugeln
die wir im Restaurant Feldegg über die Bahnen rollen liessen. Bei Speis und Trank liessen wir es uns gemütlich sein, unter dem schützenden Dach der Boccia-Bahnen.

Anwesend sein am Stadtfest Uster, unter diesem Motto verbrachten wir das dreitägige Stadtfest
in der Landihalle, das vom 31. August bis 2. September gefeiert wurde. Ein kleiner finanzieller
Erfolg gab es zu verbuchen. Viel Erfolg waren die Gespräche, das Sehen und gesehen werden.

Nur eine Woche später wurden die Neu-Zuzüger von Uster mit einem Willkommenstag begrüsst. Wiederum in der Landihalle konnten alle Ustermer Vereine ihre Produkte an einem Stand vorstellen. Wir taten dies mit Plakaten, Fotoalben und den Visitenkarten der neuesten Produktion im Herbst 2008.

Einen Ausflug ins schaffhausische Ramsen leistete sich eine FBUler Gruppe. Unsere Neugier
wollten wir befriedigen, denn unser jetziger Regiesseur, Walter Millns, führte dort Regie der
Ramsner Gruppe.

Im Zeitraum vom 25. Oktober bis 10. November liefen unsere 13 Aufführungen von "Ned
Devin" im Wagerenhofsaal. Die leichte Unterhaltung dieser Produktion liessen verschiedene Urteile unserer Gäste zurück, auch der Puplikumsaufmarsch hielt sich in Grenzen. Trotzdem
herrschte ein guter Teamgeist während den ganzen Aufführungen und die Pouletschenkeli die
wir in einer Szene verspeisen konnten, werden uns noch lange in bester Erinnerung bleiben.

Schon während dem Bühnenrückbau mussten sich einige Spieler bereithalten für die Proben des Musicals, "May Fair Lady". Unter dem Patronat von Andre Keller waren im Januar/Februar
2008 - 21 Aufführungen im Bernhard-Theater in Zürich gebucht. Mit Stolz und Genugtung können wir FBUler sagen, dass wir auch diese Herausforderung gut bestanden. Die grosse städtische Theaterbühne mit den komfortablen, Spiegel beladenen Garderoben, den Gegensprechanlagen und der imposanten Bühne haben wir voll ausgekostet. Leider fiel auch eine traurige Nachricht in diese fröhliche Zeit hinein. Unser Ehrenmitglied Rosi Keller, die Mutter Andre, wurde von ihrem Leiden erlöst und durfte heimgehen. Dir Andre und deinen Angehörigen entbieten wir unser Beileid. Wir durften in der Kirche und auf dem Friedhof Mönchaltorfs von Rosi Abschied nehmen.

Nach dem vollem Programm der Lady Spieler, wollten wir auch den Kontakt zu allen Akteuren
des Vereins aufrechterhalten. Ein gängiger Ausspruch aus dem "Lang lebe Ned Devin" hiess:
nu ächli frässe u suffe. Diesen Grundsatz nahmen wir ernst. Wir trafen uns in der" ehemaligen
Kantine der Spinnerei Streiff im Aathal, dem Bauelehof. Essen, spielen und ein perfekter Auftritt einer Schaugruppe, inszeniert von Martina Witte, liessen die Stunden nur so verfliegen.

Am 5. April zügelte Walter Bartoldi in die nähe des Bahnhofes PHiffikon. Auch hier hatte es
wiederum helfende Hände der FBU.

Die letzte Station die zu erwähnen ist, war das Probewochenende vom 12./13. April, das wir
erstmals im Gemeinschaftsraum der Wohnsiedlung von Miriam Münger durchführen konnten.
Das helle, schöne Lokal mit Küche liessen die Akteure zu Höchstleistungen hinreissen. Unter der Regie von Franca Basoli erreichten die Spieler bis Seite 24 des Textbuches, auswendig. Vielleicht liegt es aber auch am Titel: "liebi macht erfinderisch".

Liebe FBUler, in meinem Bericht findet ihr keine speziellen Bedankungen. Ich will das generell
an alle richten. In irgendeiner Form hat jeder und jede etwas für die FBU geleistet. Ein grosses
Dankeschön an alle. Ich freue mich auf ein Neues und ich bin gespannt was es in einem Jahr
alles zu berichten gibt.

Werner Stalder

 

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