Jahresbericht

 

Jahresbericht des Präsidenten 2010 / 2011

         Im Restaurant Kastanie in Uster konnten wir Ende Mai 2010 zur 45. Generalversammlung der „Freien Bühne Uster“ einladen. Ohne grössere Probleme ging diese GV über die Bühne.  Die eingangs der GV servierten, quadratgrossen Pizzas wurden genüsslich verzehrt, und nur der temperamentvolle Ausruf unserer Aktuarin: „Chönder dänn dä Flade nüd au abenand haue“, hallte durch den andächtig stillen Raum.

         Zu dieser Zeit stand schon lange fest, dass wir diese Saison das Stück „Der nackte Wahnsinn“ spielen würden. Diese Komödie, die das Spiel einmal vor und einmal hinter der Kulisse zeigt, wurde diesem Namen in jeder Hinsicht gerecht. Die erste Herausforderung war, ein Bühnenbild zu erstellen, das drehbar, spiegelbildlich und auf zwei Höhenetagen bespielbar war. Der Theaterfan und Bühnenbauer Peter Schenker erbaute für uns dieses Kunststück. Der Aufbau erfolgte schon am 29. Juli in der Halle der Frike AG von André Keller in Mönchaltorf. Herzlichen Dank an André für den gratis zur Verfügung gestellten Platz. Es brauchte dann eine gewisse Gewöhnungszeit und Mut, um sich auf den vier Meter hohen, schaukelnden Bühnenelementen zurechtzufinden.

         Um auch die nicht probenden FBU-ler am aktuellen Geschehen teilhaben zu lassen und auf dem Laufenden zu halten, konnten wir bei Bettys und Hansruedis schönem Haus in Egg einen gemütlichen Augustabend verbringen. Auch hier geht ein grosses Dankeschön an die Gastgeber und an Rocco und Charlotte Manfredi, die uns einmal mehr mit den feinsten Nudelspaghettis vernudelten.

         Der Willkommenstag in Uster für die Neuzugezogenen ist in unserem Jahresablauf zu einem festen Bestandteil geworden. Es geht hier darum, immer wieder die Präsenz unserer FBU in der Stadt Uster aufzuzeigen. Mit kleinem Aufwand dekorierten und belegten wir die Hälfte eines Marktstandes mit Flyern, Filmen und Broschüren.

         Die Mitgliederversammlung vom 10. September war ausschliesslich bestimmt, um die letzten organisatorischen Abläufe der Aufführungen im Herbst zu klären. Der Andrang der Mitglieder zu diesem Anlass war wie üblich, nämlich eher mässig.

         Der 28. Oktober war der grosse Tag des „nackten Wahnsinns“, die Première. Hatte sich unsere sehr intensive Probenarbeit ausbezahlt? Konnten wir die Erwartungen unseres Regisseurs, Jan von Rennenkampf, und unseres Publikums erfüllen? Konnten wir alle Erwartungen an den neu erbauten Wagerenhofsaal und an unsere Theaterbeiz erreichen? Viele Meinungen wurden geäussert. Mein Urteil ist, wir gaben unser Bestes im theatralischen Bereich und auch im Bereich Bar und Cafeteria. Dabei möchte ich gleich meinen Dank aussprechen an Alle, vor allem an die vielen freiwilligen Helfer, die nicht aktiv bei der FBU sind, und dennoch einen grossen Teil der Arbeit übernahmen.

         Nur zwei Tage nach der Première konnten wir unsere Gäste mit einem Gourmetessen des Wagerenhofes zur Theateraufführung der FBU begrüssen. Hier geht der Dank an Carlo Stadlin, der als Kenner dieses Metiers sein ganzes Herzblut in dieses Angebot steckte.

         Dernière hielten wir am Samstag den 20. November. Ein unvergessliches Spektakel ging zu Ende. Die acht Türen, die immer irgendwo auf- und zuknallten, gingen endgültig zu. Am Sonntagmorgen stand dann das übliche Abräumen der Kulissen und des ganzen Cafeteria-Betriebes auf dem Programm.

         Die folgende, geruhsamere Zeit und auch die Festtage nutzten wir bereits wieder, um kommende Produktionen auszuwählen.

         Und wie es sich so zu einem Wintermonat gehört, tunkten wir im Februar die Brotmocken in die gute Fonduemischung des Birkenhofes. Ort des  Geschehens war das ehemalige Feuerwehrgebäude „Sprützehüsli“ in Niederuster.

         Euer Präsident sagt euch allen, die ihr für die Freie Bühne Uster immer wieder einsteht, ganz, ganz herzlich

D A N K E S C H Ö N.

 

                                                                                             Werner Stalder

 

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